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Geschichte

Chronik der Kleingartenanlage Wochenend Süd Münster

1931

konnte das erste Sommerfest gefeiert werden. Der Festzug durch die Anlage zeigte auch viele buntgeschmückte „Bollerwagen“, die liebevoll hergerichtet waren. Man sah zwar, dass es voran ging, war aber oft verzweifelt, wie es wohl weitergehen sollte. Vieles musste noch gemacht werden, u.a. mussten die Haupt- und Nebenwege befestigt werden. Heute kann man wohl sagen, dass die verantwortlichen Männer des Vorstandes und die Mitglieder großes geleistet haben.

Man hatte inzwischen auch eine Jugendgruppe gegründet, die bei Versammlungen und Festen unterhaltend mitwirkte. An einer Provinzialverbandstagung der Kleingärtner in Gelsenkirchen-Buer, an der der Vorstand teilnahm, berichtete der Vorsitzende Herr Wortmann und erklärte: „Es ist beschämend, wenn wir vernehmen müssen, dass die Behörden in Münster den Kleingärtnervereinen nicht die Anerkennung zollen, wie es in den anderen Städten besonders im Ruhrgebiet der Fall ist. Das Kleingartenwesen dient lediglich der Volkswirtschaft. Im Vergleich zu den Industriestädten hat Münster leider sehr wenig getan“. Harte Worte, die aber mit Beifall aufgenommen wurden. Diese harten Worte und Vorwürfe sind den Stadtoberen scheinbar zu Ohren gekommen.

In einem der nächsten Protokolle ist nämlich vermerkt, dass die Stadt Münster 1.000 RM zum Ausbau der Hauptwege und des Spielplatzes zur Verfügung stellte. Man hat damit die außerordentlichen Leistungen des Vorstandes, wie auch aller Mitglieder lobend anerkannt. Ausdauer und der unbändige Wille für Auf- und Ausbau der Kleingartenanlage wurde bei dem 1932 in Münster stattfinden West. Prov. Verbandstag der Kleingärtner, der mit einer Ausstellung verbunden war, belohnt. Der Verein wurde mit der großen „Silbernen Medaille“ und zwei Ehrenpreisen ausgezeichnet. Auch die Stadt Münster überreichte als Anerkennung einen Bildband „Das schöne Münster“.

1932

wurden in Süddeutschland 32 Holzlauben gleicher Bauweise günstig gekauft. Massive Häuser waren damals verboten. Noch heute ist eine dieser Holzlauben in unserer Anlage zu sehen.

1933

begann auch in unserem Verein der Nazi-Spuk das Vereinsleben zu verunsichern. Der altbewährte Vorstand musste zurücktreten und ein Vorstand mit „bewährten“ Männern der neuen Zeit kam an die Spitze. Die Vereine wurden gleichgeschaltet und aus dem Vereinsvorsitzenden wurde der „Vereinsführer“. Die Ideologie gehörte zur Gartenarbeit, Parteischulungsabende verbunden mit Fachvorträgen, welch unselige Zeit! Ein „Vereinsführer“ ließ 1939 eine Erntedankfeier mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich …..“ ausklingen. Er wurde von der Partei gezwungen, von seinem Amt zurück zu treten. Ein Kuriosum, oder? Nein, Unfreiheit in jeder Form!

Trotzdem wurde weiter an der Verschönerung und Ausgestaltung der Anlage gearbeitet, der Erfolg blieb nicht aus. 1933 und 1934 erhielten wir die höchsten Auszeichnungen des Stadtverbandes. Nun fehlte nur noch der Mittelpunkt der Gartenanlage, ein Vereinshaus. Es wurde beraten und geplant. Mit Elan ging man an die Arbeit. Es wurde von den Mitgliedern und vielen freiwilligen Helfern in Eigenarbeit erstellt. Nun hatten wir unser Vereinshaus, wo wir uns treffen konnten, miteinander reden und unsere Feste feiern konnten. In unseren Aufzeichnungen lesen wir auch, dass 1936 eine Mädchenklasse der landwirtschaftlichen Schule Münster einen Kleingarten zu Schulungszwecken übernahm. Die Gartenanlage stand nun so wie geplant. Gärten und Wege waren in einem guten Zustand, zur Freude aller. Vorstand, Gartenwarte und die Mitglieder hatten Großartiges geleistet.

Die friedliche Arbeit in unseren Gärten wurde durch den 2. Weltkrieg unterbrochen. Viele Gartenfreunde wurden eingezogen. Die Last der gesamten Gartenarbeit lagnun auf den Schultern unserer Frauen. Der Kartoffel- und Gemüseanbau wurde nun noch mehr gefördert als bisher, war er doch für die Zusatzversorgung in dieser schweren Zeit besonders lebensnotwendig. Der Weltkrieg brachte großes Unglück über unsere Stadt. Am 28.10.1944 wurde unser Rathaus durch Bomben zerstört. In unseren Stadt wurden 62,6 % aller Wohnungen zerbombt, 25.000 Einwohner hatte Münster zum Kriegsende. Viele waren gefallen und sehr viele waren evakuiert.

1936

Auch von unseren Mitgliedern waren viele außerhalb Münsters oder in Gefangenschaft. Nach und nach kamen sie wieder heim, um aufzubauen und von vorn anzufangen. Auch in unserer Gartenanlage hatten wir erhebliche Kriegsschäden zu verzeichnen. Bombentrichter, Schäden an Gartenhäusern, Hecken und Wegen waren überall zu sehen. Auch die Wasserleitungen waren z.T. zerstört und mussten als erstes hergestellt werden. Nun ging es von Neuem an den Ausbau der Anlage; und wieder konnte das alles nur in gemeinsamer Arbeit geschaffen werden. Die Bombentrichter mussten aufgefüllt werden. Deshalb schloss man mit dem städt. Fuhrpark einen Vertrag, den anfallenden Straßenmüll zur Auffüllung zu überlassen. Auch die Beschaffung von Asche für die Wege war mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, musste doch mit der Bestellung gleich der Kraftstoff für den LKW geliefert werden. So ergaben sich Schwierigkeiten mannigfaltig, die alle gemeistert werden mussten, zumal ein großer Teil der Männer nicht daheim waren.

Aus unseren Unterlagen ist zu ersehen, dass die letzten Gartenmitglieder 1948 aus der Evakuierung und der Gefangenschaft heimkehrten. Als nun unsere Gärten wieder genutzt werden konnten, wir die ersten Ernten erwarteten, mussten wir Nachtwachen einsetzen, um ungebetene Besucher zu vertreiben. Krieg und Nachkriegszeit haben den Wert und Nutzen der Kleingärten für die Volkswirtschaft vollauf bestätigt. Der Kleingarten war in dieser Zeit ausschließlich Nutzgarten und hat vielen Familien, besonders kinderreichem, vieles zusätzlich geboten und mancher Sorge enthoben. Nachdem die Kriegsschäden in etwa behoben waren, ging man daran, die Gärten wieder zu verschönern. Gartenhäuser wurden gestrichen, Blumenbeete angelegt, Rosen und Ziersträucher gepflanzt. 1948 zur Währungsreform war man wieder einmal finanziell am Ende. Eine Sonderumlage von 2,50 DM pro Mitglied sollte weiterhelfen. Bei der ersten Prämierung der Gartenanlagen nach dem Kriege durch den Stadtverband, erhielten wir ein Diplom und einen Ehrenpreis. Zur 4. Kleingärtner-Woche 1951 in Münster, wurde unsere Anlage als Musteranlage vorgestellt.

1936 wurde die Umgehungsstraße geplant, die durch unsere Anlage führen sollte. Der Krieg verhinderte den Bau. Nun, 1951 wurde neu geplant und auch gebaut. Die neue Straße führte nun mitten durch unsere Gartenanlage, das Vereinsleben war gestört, man beschloss daher, den abgetrennten Teil als selbständigen Verein unter dem Namen „Südhöhe“ zu führen. „Wochenend-Süd“ war nun von bisher 125 Gärten auf 80 Gärten geschrumpft. Durch die Abtrennung verlor man sein bisheriges Vereinshaus, was man sehr vermisste. Ein neues wurde geplant und mit erheblichen Kosten erbaut. Jetzt konnte man sich wieder treffen und gemütliche Feste feiern.

1958

wollte die evangelische Kirchengemeinde am Düesbergweg, Ecke Eichenallee ein Gemeindezentrum mit Kirche erstellen. Durch Grundstückstausch mit der Stadt wurde das Vorhaben möglich. Leider wurden wir von diesem Vorhaben betroffen.

Wir mussten 8 Gärten abtreten. Die dadurch notwendigen Veränderungen, Verlegung der Wasserleitung, neue Hecken usw., wurden von der Kirchengemeinde getragen. In freundlichen Verhandlungen mit der Kirchengemeinde wurden alle diese Probleme bewältigt, und auch die betroffenen Kleingärtner abgefunden.

Unsere Kleingärten wurden nun ganz anders gestaltet, man legt nun immer mehr Wert auf einen schönen, bunten Garten, neben dem Nutzeffekt und dem Gemüseanbau. Großer Wert wurde auf schöne Gartenhäuser, evtl. mit einer Pergola, viel Blumen und Ziersträuchern gelegt. Münster, bekannt durch seine schönen Grünanlagen, wie die Promenade, Schlossgarten, Botanischer Garten usw., ging nun daran, auch einzelne Gartenanlagen durch erhebliche öffentliche Mittel zu verschönern und damit als Gartenparkanlagen der Bevölkerung zugänglich zu machen.

1965

Auch unsere Gartenanlage wurde dazu ausersehen. Ab 1965 wurde eine Sanierungsplan mit Gartenbauamt und Stadtverband erarbeitet. Hecken wurden neu gepflanzt, Hauptwege neu hergerichtet. Am Hauptweg wurden Rosenrabatten angelegt (ca. 1.800 Rosen wurden gepflanzt). Auch für Gartenhäuser wurden für Verschönerung und Ausbau Mittel zur Verfügung gestellt. Wir waren stolz auf das Erreichte, war doch alles durch freiwilligen Arbeitseinsatz geschaffen worden. Die neu geschaffene Gartenparkanlage fand bei den Besuchern Anerkennung. Auch die Genesenden des gerade neu erbauten Clemenshospitals erfreuten sich an der schönen Anlage und manches Schwätzchen wurde über den Gartenzaun gehalten.

Kurz nachdem diese Sanierungsarbeiten abgeschlossen waren, zogen dunkle Wolken über unsere Anlage auf. Eine Interessengruppe wollte die für das Geistviertel vorgeplante Realschule, für die bereits Bauland an der Ecke Hammer Straße- Umgehungsstraße vorgesehen war, nunmehr in die Gartenanlagen „Wochenend-Süd“ und „Habichtshöhe“ verlegt wissen. Wir erfuhren davon in einer Bürgerversammlung und aus der Presse. Die Vorsitzenden beider Anlagen, sowie der Stadtverband der Kleingärtner riefen zu einer Protestkundgebung im Gasthof „Zur dicken Linde“ auf. Eingeladen waren Stadtverwaltung, Parteien, Ratsherren und die Presse. Wir konnten die anwesenden Parteienvertreter, Ratsherren mit unseren Argumenten überzeugen. Besonderer Dank gebührt der Presse, die unsere Protestaktion hervorragend unterstützte. Sie hob den Wert des eben mit erheblichen Mitteln (Steuergelder) geschaffenen Kleingartenparks, neben den bestehenden Grünanlagen, als wichtigstes Erholungsgebiet für die Bevölkerung der Stadt hervor.

Nach langen heftigen Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung, in der wir vom Stadtverband der Kleingärtner und der Presse gut unterstützt wurden, bleib es beim alten Plan. Die Realschule wurde wie zuerst geplant gebaut. Über die gesamten Vorgänge liegt eine vollständige Dokumentation vor. Wir waren nun eine offene Gartenanlage, hatten viel Besucher bei uns, die sich erholten und Freude an unseren Gärten hatten, das verpflichtete uns, immer das Beste zu geben.

1969

feierten wir in unserer Gartenanlage unser erstes Schützenfest. Das erste Königspaar war der Vorsitzende Burkhard Guddorf und seine Frau Traudel. Schützenfest und auch das Jubiläumsfest zum 40-jährigen Bestehen unserer Anlage waren gelungene Feste in unserer Gemeinschaft.

1977

veranstaltete der Stadtverband der Kleingärtner vom 11.5.-18.5.1977 eine Kleingartenwoche mit einem reichhaltigen Programm. Auch wir als beteiligten uns durch einige Veranstaltungen zusätzlich. So luden wir Schulklassen zum Biologieunterricht im Garten ein. Bewohner eines Altenheims waren zu einer gemütlichen Kaffeetafel geladen, auch ein Kindergarten erfreute sich bei uns. Am Tag der offenen Tür war die Nachbarschaft geladen bei uns Gast zu sein. Diese Kleingartenwoche war ein voller Erfolg. Bei vielen Besuchern wurde der Wunsch nach einem Kleingarten geweckt, besonders bei Familien mit Kindern. Man war sich auf einmal der Natur bewusst geworden und wollte die Natur erleben, das Wachsen, das Blühen und auch das Ernten hautnah erleben.

1978

konnten wir endlich den lang geplanten Kinderspielplatz neu erstellen, zur Freude unserer Kinder, die nun ein größeres Betätigungsfeld vorfinden.

1979

unser Jubiläumsjahr – 50 Jahre besteht nun unsere Gartenanlage – die aus bescheidenen Anfängen zu einer mustergültigen Kleingarten-Parkanlage gewachsen ist. Dank möchten wir auch der Stadt Münster, insbesondere dem Garten- und Friedhofsamt sagen; die uns viel geholfen haben, die Gartenanlage in der jetzigen Form zu schaffen. Bitten möchten wir auch die Jugendlichen, sich auch an unseren Gärten zu erfreuen und nicht zu zerstören.

Wir werden stets bemüht sein, gastlich unsere Besucher zu empfangen, ihnen eine gepflegte und saubere Kleingartenanlage anzubieten, die ihnen Erholung und Abwechslung gibt. Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit Münster weiterhin eine Stadt im Grünen bleibt. Die folgenden Ausführungen sind überwiegend an Hand der vorliegenden Sitzungsprotokolle des Vorstandes gefertigt worden. Es wurden meistens sachliche Themen ausgewählt. Feste und Feiern, die im Jahresverlauf regelmäßig stattfinden (z.B. Schützenfest; Sommerfest, Erntedankfest, Lambertus feier) werden in einem weiteren Teil besonders erwähnt.

27.05.1979 – Eine Woche lang feierten wir unser 50jähriges Jubiläum. Nach dem Festakt am 27. Mai 79 fand am Sonntag ein „Tag der offenen Tür“ statt. Zu einem Platzkonzert lud der Spielmannszug der „Bürgerschützen Hiltrup“ unter der Leitung von Albert Lemmer ein, und zu einem Kinderfest waren auch behinderte Kinder des „Heinrich-Piepmeier-Hauses „ mit ihren Eltern eingeladen. Es wurde auch ein Kinderschützenkönigspaar gekürt. Für die musikalische Begleitung sorgte der Jugendspielmannzug „Heilig Geist“.

Am letzten Dienstag waren dann die Senioren zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Mit einem Sketch beteiligten sich auch unsere Frauen an diesem bunten Nachmittag. Zum Abendessen sang der Männergesangsverein“ Hilaria“. Hervorragend waren Schinken und Stimmung am Mittwoch beim Grillschinkenessen. Den Abschluss der Festwoche bot das große Schützenfest mit dem Königsball. Fast 200 Mitglieder und Gäste waren bei strahlendem Wetter am Pfingstsamstag gekommen. Zum Königspaar gekürt wurden Heinrich Heitmann und seine Frau.

1979

20.11.1979 – Außerordentliche Mitgliederversammlung wegen der Stromversorgung. Mit der Mehrheit wurde die Verstromung beschlossen. Der Vorstand wurde beauftragt, die notwendigen Schritte zu unternehmen.

1980

20.02.80 – Stromversorgung. Es liegen 58 Anmeldungen vor. Es sollen aber alle Gärten mit Strom versorgt werden, damit der Nachfolger sofort sich die Kabel in sein Gartenhaus legen kann. Gartenfreund Peters gab einen Überblick über die Verlegung der Kabel und den Arbeitsablauf. 07.05.80 Am 18. April hatte der Vorstand Arbeitsdienst für alle Gartenmitglieder angesetzt, um die Verlegung der Hauptkabel und die Verlegung der Rohre für die Wasserleitung für das Vereinshaus fertig zu stellen. Für Freitag, dem 17. April, waren die Mitglieder aufgerufen, die Vorarbeiten für dieses Vorhaben zu leisten. Die vorgesehenen Arbeiten am Samstag gingen zügig voran, es klappte alles recht gut, zumal die geliehene Fräse für das Ausheben der Kabelgräben gut voran kam. Wir waren mit den Arbeiten gegen 16.00 Uhr fertig. Auch ein Großteil der Gartenhäuser konnte schon angeschlossen werden.

10.07.80 Neuvergabe der Kantine. Nachdem sich für das Kantinenehepaar Lammersmann endgültig am 30.06. die Tore schlossen, wir möchten ihnen hier nochmals danken für die gute Bewirtschaftung unseres Vereinshauses, fanden wir mit Hermann Kröger einen Nachfolger. 20.09.80 Außerordentliche Mitgliederversammlung zum Abschluss der Stromversorgung. Es wurde beschlossen, bei einer Neuvergabe eines Gartens die entstandenen Kosten von 300 DM für die Stromversorgung auf den Schätzpreis für den Garten aufzuschlagen.

1981

10.03.81 Reparatur Zaun Eichenallee. Das Gartenamt hat uns 150 m Maschendraht und Pfähle zugesagt. Der Zaun konnte an zwei Tagen (27.06. und 04.07.) gesetzt werden. 21.05.81. Schlüssel für Schließanlage. Die Abgabe der Schlüssel an die Vereinsmitglieder für die neu einzubauenden Schlösser an den Toren der Gartenanlage soll demnächst erfolgen. Die Schlüssel werden zum Preis von 5 DM pro Stück abgegeben. Vorgesehen ist eine Höchstabgabe von 3 Stück je Garteninhaber.

07.07.81 Haupttore und Schlüssel. In die Haupttore sind neue Schlösser eingebaut worden. Der Verkauf der neuen Schlüssel erfolgte. Die Haupttore wurden repariert, abgestrahlt und gestrichen.

1982

13.01.02 Neugestaltung der Rabatten am Hauptweg. Der Vorsitzende hatte schon mit Herrn Bertram von Gartenamt über die Lieferung von Sträuchern und Gewächsen gesprochen und eine Zusage erhalten. Die Anlieferung erfolgte dann kurzfristig. Am darauffolgenden Samstag, es war kalt und regnerisch, erfolgte die Anpflanzung. Fast der gesamte Vorstand hat geholfen. 22.04.82 Ausbesserung der Hecken. Der Vorsitzende konnte sich gemäß Absprache mit Herrn Bertram vom Gartenamt 200 Hainbuchen zum Ausbessern unserer Hecken abholen. Diese sind inzwischen von den Gartenfreunden bzw. unseren Gartenwarten eingepflanzt worden.

25.05.82. Neueinrichtung des Vereinshauses. Nach Abschluss eines Vertrages mit der Germania-Brauerei konnte das Vereinshaus mit neuen Möbeln eingerichtet und zum Schützenfest den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

30.06.82 60 jähriges Verbandsfest des Stadtverbandes. Unser Verein beteiligte sich mit einem Ausstellungstand. Er war gut gestaltet und sehr publikumswirksam. Der Festakt im Rathaussaal zeigte, dass die Kleingärtner gute Freunde haben. Hervorzuheben ist der ehemalige Landwirtschaftsminister von NRW Dennecke, der ein guter Verfechter unserer Sache ist Erfreulich ist auch zu berichten, dass das Fußballturnier am Sonntag von unserer Mannschaft gewonnen wurde. Sie erhielt den Pokal der Germania-Brauerei. 24 Mannschaften nahmen an diesem Turnier teil.

1983

05.01.83 Heizung Vereinshaus. Mitte Dezember 82 wurden uns Heizkörper und Boiler angeboten. Fleißige Helfer verlegten die Anlage. Wir haben jetzt ein gut geheiztes Vereinshaus.

14.04.83 Hallenfußballturnier Kleingärtnerverein Grafschaft. Das Turnier war gut organisiert. Sieben Mannschaften nahmen teil. Unsere Mannschaft wurde Sieger und erhielt den Pokal und einen Wanderpokal des Stadtverbandes, der demnächst in einem Turnier in Telgte verteidigt werden muss. Anschließend wurde noch im Vereinshaus gefeiert.

30.06.83 Sperrung der Eichenallee. Ab 27.05.83 ist nun die Eichenallee für alle Motorfahrzeuge gesperrt, was für uns Vorteile aber auch Nachteile hat. Es gibt Schwierigkeiten für notwendige Anfahrten in die Gärten, die nun alle vom Düesbergweg zu erfolgen haben; aber auch die Parkmöglichkeiten sind knapp geworden. Der eigene Parkplatz am Düesbergweg wird sehr oft von fremden Fahrzeugen genutzt. Am Parkplatz wollen wir ein Schild anbringen: Parken nur für Mitglieder des Kleingärtnervereins Wochenend-Süd.

1984

17.05.84 Hainbuchen. Vom Gartenamt bekamen wir 200 Hainbuchen zur Ausbesserung unserer Hecken. Der Vorsitzende hat diese abgeholt und die Gartenfreunde haben die Verpflanzung bereits vorgenommen. 05.07.84 Busausflug zur Landesgartenschau in Hamm. Der Ausflug am 23.06.84 verlief Programmgemäß. Die Gartenschau auf einem ehemaligen Zechengelände ist hervorragend gestaltet. Besonders gefielen die Ausstellungshallen mit den schön gestalteten Blumen-schauen.

12.08.84 Fußballturniere. Am 18.8. beteiligten wir uns am Turnier der Gartenfreunde Telgte. Es ging gleichzeitig um die Verteidigung des im letzten Jahr errungenen Wanderpokals. Mit neuen und jungen Sportlern gelang es dem Team, den Wanderpokal zu verteidigen. Einen Siegerpokal stifteten noch die Garten-freunde Telgte. Eine kleine Nachfeier im Vereinshaus beschloss den ereignisvollen Tag. Am

25. 08. August beteiligten wir uns am Fußballturner der Gartenanlage Flora, die ihr 65 jähriges Jubiläum feierte. Trotz Ausfall einiger Spieler erreichten wir noch einen ehrenvollen 4. Platz.

1985

01.08.85 Neubau Umgehungsstraße. Gartenfreund Peters hat die Pläne und Termine eingesehen und berichtet, dass unser Abschnitt 1988 in Angriff genommen werden soll. Nach allgemeiner Aussprache wird beschlossen, ein Gespräch mit dem Straßenbauamt und dem Stadtverband zu vereinbaren. Wir können dann unsere Planungen (z.B. Neubau Vereinshaus mit Zeichnungen, Kostenvoranschlägen, Vergabe von freiwerdenden Gärten an die betroffenen Garteninhaber) danachausrichten.

20.08.85 Besprechung Umgehungsstraße. Die geschäftsführendenVorstände der betroffenen Gartenanlage waren von unserem Vorsitzenden zu einerBesprechung mit der SPD eingeladen worden. Es wurden uns sehr klar Verlauf,Verfahrensweise und Ablauf des Ausbaus der Umgehungsstraße erläutert.

Am 17.09. folgte die CDU mit einer Aussprache zum selben Thema. Vom 17.10. – 11.11. liegen diePläne im Landesstraßen-Neubauamt zur Ansicht aus. Baubeginn wahrscheinlich 87/88. 03.10.85 Einladung Südhöhe. Der Vorstand des Kleingärtnervereins Südhöhe lädt die Vorstände der umliegenden Gartenanlagen zu einem gemütlichen Abend zum Kennenlernen ein. Es können auch anstehende Probleme besprochen werden. Die Zusammenkunft soll eine Dauereinrichtung werden. Die Tagung soll jeweils in einer anderen Gartenanlage erfolgen.

1986

01.04.86 Ausbau der Umgehungsstraße. Nach dem neuesten Stand ist es wohl so, dass nun doch ein Lärmschutz-wall erstellt wird. Wir verlieren unser Vereinshaus, das nun an anderer Stelle neu erstellt werden muss. Als neuen Standort für das Vereinshaus eignet sich das Gelände der Gärten Nr. 8, 9, 10 und 11. Die Inhaber dieser Gärten müssten dann umgesiedelt werden.

21.07.86 Ausbau der Umgehungsstraße. Heute war eine Kommission in der Gartenanlage und begutachtete die künftige Lage des Vereinshauses. Das jetzige Vereinshaus wurde zwischenzeitlich schon abgeschätzt.

1987

02.02.87 Wahl eines Bauausschusses. Die Gartenfreunde Peters, Schmitz, Hüggelmeier, Domnick und Berg wurden gewählt. 02.06.87 Ausbau der Umgehungsstraße. Besprechung mit dem Stadtverband wegen des Ausbaues der Umgehungsstraße und deren Folgekosten. Baubeginn soll November 1988 sein. Die abzugebenden Gärten an der Umgehungsstraße und die für den Neubau des Vereinshauses benötigten Gärten sollen nochmals abgeschätzt werden. Für die Ver.- und Entsorgung, deren Kosten auf 102.000 DM veranschlagt wurden, will uns die Stadt einen Betrag von 60.000 DM zuschließen. Für das Vereinshaus ist der veranschlagte Betrag von 132.000 DM genehmigt worden.

28.07.87 Bauanfrage Vereinshaus. Gartenfreund Peters hat die Bauanfrage für das Vereinshaus eingereicht. Sie wurde mit Auflagen genehmigt. 22.08.87 Fahrt zur Bundesgartenschau in Düsseldorf. Es war ein gelungener Ausflug bei recht gutem Wetter. Ausklang des schönen Tages war im Vereinshaus.

26.11.87 Gartenabschätzung. Die vier Gärten für das neue Vereinshaus sind abgeschätzt worden. Der Bauantrag für das Vereinshaus wurde nach Abschluss aller Vorarbeiten von Mitglied Peters eingereicht.

1988

08.02.88 Ausbau der Umgehungsstraße. Der Stadtverband hat den Betrag für die vier Gärten, auf denen das neue Vereinshaus erstellt werden soll, überwiesen. Der Betrag für das Vereinshaus und für die Abwasserentsorgung soll bis zum 01.03.88 erfolgen.

13.02.88 Erste Sitzung des Bauausschusses. Wir wollen versuchen, an dreiWochenenden (Freitag/Samstag) die Abwasserleitung zu verlegen. Erst nach Beendigung der Verlegung des Abwasserkanals soll mit dem Neubau begonnen werden. Auch hier wollen wir versuchen, den Keller mit Abdeckung in Eigenarbeit zu erstellen. Der Dachstuhl soll komplett vom Bauhof erstellt werden.

17.04.88 Außerordentliche Mitgliederversammlung „Neugestaltung des neuen Vereinszentrums“. Der 1. und 2. Vorsitzende legten die Pläne offen und erläuterten wie man sich die Neugestaltung des Vereinshauses und des Freigeländes vorstellt. Es wurde beschlossen, dass alle Mitglieder für 1988 mindestens 50 Gemeinschaftsarbeitsstunden leisten sollen. Anschließend wurde über die Erstellung des Abwasserkanals diskutiert. 14.05.88 Urkunde Grundsteinlegung Vereinshaus.

Der Schriftführer Willy Schmitz fertigte die Urkunde. „Im 59. Jahr seit Bestehen der Kleingartenanlage Wochenend-Süd sahen wir uns, bedingt durch den Erweiterungsbau der Umgehungsstraße –B 51- gezwungen, dieses neue Vereinszentrum zu erstellen. Mit dem Ausbau der Straße verlieren wir nicht nur unser Vereinshaus, sondern zusätzlich drei Gärten. Durch massive Proteste und Unterschriftensammlungen ist es gelungen, dass vom ersten Neubauplan der Straße Abstand genommen wurde, denn dadurch hätten wir sogar neun Gärten verloren. Wie ein roter Faden zog sich seit Jahren das Bauvorhaben der Straßenplaner durch unser Vereinsleben. Nach all diesen Unsicherheiten erfolgt nun am heutigen Tage die Grundsteinlegung durch den 1. Vorsitzenden Karl Hassenkamp. Für Entwurf und Vorplanung trugen in hohem Maße Detlev Peters und Benno Domnick Verantwortung. Möge dieses Haus seinen Erbauern und Gästen eine lange und friedvolle Zukunft beschieden sein. Unseren Nachkommen allzeit ein kräftiges „Gut Grün“.

03.08.88 Stand Neubau Vereinshaus. Gartenfreund Peters berichtet über die fortschreitenden Arbeiten. Der Zeitplan ist bisher eingehalten worden. 18.10.88 Das Gelände, das zum Ausbau der Umgehungsstraße benötigt wird, ist von der Stadt Münster an den Landschaftsverband verkauft worden. Die Kündigung der Gärten erfolgt zum 31.12.88.

26.11.88 Bisher sind für das neue Vereinshaus ca. 4.600 Gemeinschaftsarbeitsstunden geleistet worden.

Umgehungsstraße – Abfindungen – Schlichtungsverfahren. Die Verhandlungen zwischen dem Stadtverband, unserem Vorstand und den betroffenen Kleingärtnern waren sehr zeitintensiv und äußerst schwierig. Insbesondere der Vorsitzende, Karl Hassenkamp, führte viele Gespräche und konnte so zum Erfolg beitragen.

1989

04.09.89 – 1. Zusammenkunft der Theken-Dienstgemeinschaft. Es trafen sich einige Kleingärtner/innen zwecks Aussprache und Einteilung der Thekendienststunden im neuen Vereinshaus. Hermann Hüggelmeier war auf der letzten Vorstandssitzung einstimmig als verantwortliches Mitglied aus dem Vorstand gegenüber der neuen Thekendienstgemeinschaft gewählt worden.

21.08 – 26.08.89 Umzug aus dem alten Vereinshaus. Der Umzug erfolgte in dieser Woche. Als letztes wurde am 27.08.89 die Pflasterung aufgenommen. Am 28.08.89 kam der Bagger und begann sein Zerstörungswerk. Vereinshaus, Klärgrube und Tanzfläche wurden abgefahren.

16.09.89 Bauabnahme des Vereinshauses. Nach erfolgter Bauabnahme kann das Vereinshaus jetzt voll genutzt werden. 14.10.89 Einweihung des Vereinshauses. Die Einweihung, die mit unserem 60 jährigen Jubiläum und dem Erntedankfest gefeiert wurde, war in einem festlichen Rahmen eingebettet. Pater Hubertus von der Gottfried Kirche und Pfarrer Marxmeier von der ev. Gnadenkirche feierten mit uns eine ökumenische Andacht und wünschten Segen für das neue Vereinshaus, die Gartenanlage und ihre Menschen. Der Vorsitzende zeichnete nochmals den Weg auf, der zum Neubau führte. Er dankte allen für die tatkräftige Mithilfe, die in gemeinschaftlicher Arbeit und helfendem Miteinander das schöne Vereinshaus ermöglichte.

Der Vorsitzende des Stadtverbandes, Paul Berghaus, und die Vorsitzenden derNachbarvereine wünschten Glück und überreichten Geschenke. Zum Abend konnten sich alle an Hähnchen und Haxen, die eine fahrende Station anbot, erfreuen. Willy Schmitz zeigte uns in einem Dia-Vortrag den Werdegang des Neubaus. Der Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen.

1990

13.01.90 Das Fest, mit dem der Vorstand allen Mitgliedern, die tatkräftig mitgeholfen haben, das neue Vereinshaus zu erstellen, danken wollte, war gutbesucht. Das Essen war gut und reichlich, auch an Getränken fehlte es nicht. Es war ein gelungener Abend.

17.02.90 Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Karl Hassenkamp stellt sein Amt zur Verfügung. 08.08.90 Es wurde beschlossen, den Hauptweg neu zu befestigen. Dann sollen die Zäune und Kantensteine neu gerichtet werden. Der alte Spielplatz soll als Kleingarten hergerichtet werden. Die Gemeinschaftsstunden wurden auf 40 angehoben.

10.09.90 Um den Wasserverbrauch unter Kontrolle zu bringen wurde beschlossen, Wasseruhren zu installieren.

08.11.90 In mühevoller Arbeit wurden die Gärten neu vermessen. Aufgrund der neuen Pachtsätze von 0,19 DM ist eine Neuberechnung der einzelnen Gärten mit genauer Größe notwendig.

08.11.90 Sanierung der Anlage. Nachdem an einem Freitagnachmittag und Samstag am Hauptweg Kantensteine neu gesetzt, die Zugänge zu den Stiegen befestigt, der Parkplatz planiert und in Ordnung gebracht wurde, konnte der Hauptweg und auch der Parkplatz befestigt werden.

1991

In der Jahreshauptversammlung wird Klaus Steinmann zum 1. Vorsitzenden gewählt.

14.03.91 Anbringen von Wasseruhren. Alle Mitglieder erhalten ein Schreiben mit den Einzelheiten.

13.05.91 Die Gärten werden neu durch nummeriert. Es werden einheitliche Schilder beschafft und angebracht.

15.05.91 Es sind ca. 30 Wasseruhren geliefert und eingebaut worden. Die Nachlieferung erfolgt laufend. Fertigstellung soll bis 01.11.91 erfolgen. Es müssen alle Stromzähler ausgewechselt werden. Gartenfreund Krutwage erledigt diese Aufgabe.

01.08.91 Die Ernennung zum Ehrenmitglied soll in der Jahreshauptversammlung erfolgen. 07.10.91 Karl Hassenkamp hat seinen Garten gekündigt. Wegen seiner Verdienste um den Verein wird ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

04.11.91 Austausch Stromzähler. Die Kosten in Höhe von 20 DM werden in der Jahresrechnung abgerechnet. 12.12.91 Es wurde beschlossen, einen Gartenplan zu erstellen, in dem alle Versorgungsleitungen, Wasseruhren, Stromzähler, Gartenhäuser und Gartentore eingezeichnet sind. Gartenfreund Peters wird die Arbeit übernehmen.

1992

13.09.92 Es wurde beschlossen, ein Halbtor auf dem Parkplatz aufzustellen, um Fremdparken zu verhindern.

07.05.92 Hauptweg. Nachdem der Zaun an der linken Seite des Hauptweges neu gezogen wurde, soll die Rabatte neu bepflanzt werden.

25.06.92 Brückenbau an der Eichenallee. Eine neue Zufahrt und ein neuer Garteneingang sind mit dem Straßenneubauamt zu besprechen.

22.10.92Verschiedene Aktivitäten. Nach einem vorgelegten Plan führen die Gartenfreunde Domnick und Schippmann die Bepflanzung der Rabatten des Hauptweges durch. Die Bepflanzung des Spielplatzes, der Festwiese und die Aufstellung der Fahnenmasten werden geplant. Unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften wird für den Schießstand ein Elektromotor installiert.

28.12.92 Gartenbauingenieur Bertram geht März 94 in Pension. Das Amt für Grünflächen und Naturschutz lehnt eine weitere Abschätzung von Gärten ab. Wir müssen also bei der künftigen Neuvergabe der Gärten diese selbst abschätzen. Mit den Süd-Vereinen soll eine Übereinkunft getroffen werden, die Abschätzungen von einer zu bildenden Kommission selbst vorzunehmen. Schulungen erfolgen noch.

1993

03.02.93 Jahreshauptversammlung. Paul Richter war 25 Jahre als Schriftführer für den Verein tätig. Als Anerkennung für seine Tätigkeit wird ihm auf Vorschlag der Versammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Zum neuen Schriftführer wird Dietmar Vogel gewählt.

26.03.93 Rabatten. Es werden Sträucher und Pflanzen für die Rabatten geliefert.

25.03.93 Neues Briefkopflogo. Das „Baumlogo“ wird realisiert.

24.06.93 Gründungstafel. Die von Gartenfreund Schwartz gestiftete Gründungstafel für den Verein ist restauriert worden. Sie kann vor dem Vereinshaus aufgestellt werden.

1994

17.02.94 Der Vorsitzende hat einen Entwurf für Verhaltensregeln für die Wertermittlungsarbeit ausgearbeitet.

28.07.94 Elektrozähler. Nach fast 2 Jahren Arbeit sind nun sämtliche Elektrozähler ausgetauscht worden. Mit Vereinsmitglied Günter Berg stand uns ein Fachmann zur Verfügung, der uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stand, sondern der auch aktiv mitgearbeitet hat, damit die Aufgabe fachlich einwandfrei durchgeführt werden konnte. Zuerst wurden die Wasser-Sammelbecken in der Eichenallee eingebaut.

19.9.94 Sanierung der Hauptwege. Unter Leitung von Günter Berg konntedie Sanierung der beiden Hauptwege im September erfolgen. Einige Mitglieder haben mehr als 100 oder sogar 200 Stunden für unsere Gemeinschaft erbracht.

03.11.94 Willi Schippmann ist aufgrund eines Lehrgangs berechtigt, die Tätigkeit des Wertermittlers durchzuführen. Er kann diese Funktion auf Anforderung in den Nachbargärten durchführen.

1995

02.03.95 Arbeitsausschuss zur Gestaltung der Festwiese und des Spielplatzes. Peter Mannsfeld, Ottmar Prümmer und Dietmar Vogel erklären ihre Mitarbeit.

13.07.95 Verschiedene Aktivitäten. Die Einfriedung der Gartenanlage mit Karnickeldraht konnte im Juni durchgeführt und die Arbeiten zur Sanierung der Stiegen konnten innerhalb von 2 Wochen abgeschlossen werden. Willy Schippmann hat dem Verein eine Fahne geschenkt.

17.08.95 Bau einer Überdachung für das Kaminholz. Die Anlieger sind mit dieser Maßnahme einverstanden.

02.09.95 Ein Höhepunkt des Sommerfestes war die Ehrung zahlreicher Vereinsmitglieder. Für ihre 40 jährige Zugehörigkeit wurden Hilde Trienens und Fritz Glasmacher und für 30jährige Mitgliedschaft wurden Herbert Könne, Günter Berg und Friedel Prangemeier geehrt.

28.09.95 Wertermittlung von Kleingärten. Olav Scholze hat am 15/16.9. an dem Lehrgang teilgenommen.

1996

18.01.96 Ehrenmitgliedschaft Karl Bielas. Karl Bielas wird die Ehrenmitgliedschaft übertragen.

28.03.96 Unser langjähriger Fachberater Willy Schippmann musste seine Arbeit mit sofortiger Wirkung aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Olav Scholze, geprüfter Fachberater, übernahm die Tätigkeit.

28.03.96 Heckpflanzen für die Vereinshauswiese. Die Stadt stellt uns 35 Heckenpflanzen für die Wiese zur Verfügung. Sie werden vor der Holzwand eingepflanzt.

25.09.96 Aus dem Arbeitskreis der 5 Vorstände wurde der Antrag gestellt, in unserer Anlage ständig das Lambertus singen durchzuführen. Unser Verein wird die Lambertus feiern bei uns für die Kinder durchführen.

14.11.96 Willy Schmitz wird zum Wertermittler bestellt.

28.11.96 Ein schönes Ereignis war die Fahrt vieler Vereinsmitglieder nach Kreuztal zur Besichtigung der Krombacher Brauerei.

1997

Unter der Pergola des Vereinshauses können bei Bedarf Lautsprecher angebracht werden, damit Durchsagen oder Musik besser zu hören sind.

08.02.97 Ehrenmitgliedschaft Detlev Peters. Im Jahre 1996 hatte der Gesamtvorstand beschlossen, unserem Gartenfreund Detlev Peters die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass Detlev Peters ein langjähriges verdientes Mitglied ist. Er musste aus gesundheitlichen Gründen seinen Garten aufgeben. Detlev Peters hat hervorragende Leistungen beim Bau des Vereinshauses und in der Vorstandsarbeit erbracht. Als Dank und Anerkennung überreichte der Vorsitzende eine Ehrenurkunde. Die Mitglieder dankten mit lang anhaltendem Applaus.

07.08.97 Der Schriftführer schlägt vor, dass ab sofort Maßnahmen und damit Ausgaben nur noch dann geleistet werden dürfen, wenn sie vorher in einer Projektliste aufgenommen wurden. Der Gesamtvorstand muss die Möglichkeit haben, über jede einzelne Maßnahme entscheiden zu können. Ausgenommen hiervon sind unabdingbare Ersatzbeschaffungen. Der Schriftführer verteilt ein Muster für eine Projektliste. Der Gesamtvorstand stimmt dem Vorschlag zu.

07.08.97 Spielgeräte Kinderspielplatz. Der Gesamtvorstand stimmt dem Vorschlag des Vorsitzenden zu, einen entsprechenden Antrag an den Stadtverband zu stellen. Die Stellungnahme des Verbandes ist abzuwarten. Anschließend ist im Gesamtvorstand über das weitere Vorgehen zu beschließen.

23.10.97 Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich um die Organisation einer Silvesterfeier am 31.12.97 kümmert.

1998

15.01.98 Stühle Vereinshaus. Es wurde ein Auftrag vergeben, die Bezüge der Stühle zu erneuern.

12.02.98 Zuschuss Kinderspielplatz. Es wird uns ein Zuschuss gewährt.

18.06.98 Nach ausführlicher Besprechung im Gesamtvorstand wird die Anschaffung von neuen Spielplatzgeräten beschlossen. Es kann eine sehr schöne Spielgerätekombination einschließlich Fallschutzmatten als Bodenbelag auf unserer Vereinswiese aufgestellt werden. Vielleicht können die Kinder die Anlage bereits zum Sommerfest benutzen.

02.07.98 Schenkung Blumenkübel. Gartenfreund Theo Erhardt schenkt uns einen Blumenkübel. Der Kübel wird mit einer entsprechenden Aufschrift versehen.

05.11.98 Begrünung der Pergola am Vereinshaus, Schattenspender auf der Festwiese, Anpflanzung neuer Heimbuchensträucher an unserer Außenhecke: Die Stadt Münster stellt uns kostenfrei Bäume und Sträucher zur Verfügung. Olav Scholze und Willy Schmitz kümmern sich um die Angelegenheit. Beim größten Kleingärtnerkegelturnier belegten wir mit unserer Mannschaft den zweiten Platz. Ein schöner Erfolg.

1999

25.05.99 Stellvertretende Vorsitzende. Erika Paulussen ist bereit, die Aufgaben zu übernehmen. Die anwesenden Gesamtvorstandsmitglieder wünschen ihr für die Arbeit viel Erfolg.

23.09.99 Sanierung Weg Eichenallee. Die Sanierung soll am 26.09.99 erfolgen. Die Gartenwarte sollen die Durchführung übernehmen. Alle Anlieger der Eichenallee werden aufgefordert, den Dolomit-Brechsand, der in kleineren Mengen vor den Gärten abgekippt wird, zu verteilen.

23.09.99 Silvester-Feier 31.12.99. Über den Stand der Vorbereitungen wurde berichtet.

2000

27.01.00 Sicherheitsbereich bei Schießveranstaltungen. Zur Absicherung des Sicherheitsbereichs bei Schießveranstaltungen wird auf Vorschlag des Vorsitzenden ein flexibler Absperrzaun beschafft.

29.06.00 Es muss ein Wartungsbuch angelegt werden, in dem festgehalten wird, wann eine Überprüfung der Geräte und mit welchem Ergebnis stattgefunden hat. Die Gartenwarte führen halbjährlich eine Sichtprüfung gemäß Wartungsbuch durch.

27.07.00 Ulli Paulussen schenkt dem Verein ein Tischfußballspiel.

07.09.00 Wegesanierung von Eichenallee in Richtung Vereinshaus. Die Anlieferung erfolgte am Freitag, 29.09.00. Am Samstag, 30.09.00, wurde der Brechsand eingearbeitet.

19.10.00 Bäume Festwiese. Wir bekommen von der Stadt Münster für die beiden nicht angegangenen Bäume auf der Festwiese Ersatz. 2 japanische Zierkirschbäume werden im November geliefert.

19.10.2000 Verein Herzenswünsche (krebskranke Kinder). Klaus Steinmann spricht vielen Dank an die Helfer und Helferinnen des Oktoberfestes aus. Die Veranstaltung ist toll verlaufen. 80 Personen haben teilgenommen. 1.450 DM konnten dem Verein „Herzenswünsche“ übergeben werden.

2001

10.02.01 Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende erläutert, dass die alten Uhren ca. 9 Jahre im Betrieb sind. Die Anzeige des Verbrauchs bei verschiedenen Uhren ist zweifelhaft. Die erneute Eichung dieser Uhren ist teurer als der Kauf neuer Wasseruhren. Nach eingehender Diskussion beschließen die Mitglieder, dass die Beschaffung aller neuen Uhren auf Vereinskosten erfolgt. Evtl. erforderliche Reparaturarbeiten am Wasserschacht werden nicht übernommen. Diese muss der Gartenpächter tragen. Bestenliste Kegelturnier. In der Bestenliste aller Vereine, seit Bestehen des Kegelturniers, liegen wir auf den zweiten Platz. Darauf können wir stolz sein.

03.04.01 Besichtigung der Krombacher Brauerei. Am 23.08.2001 kann die Besichtigung erfolgen.

15.05.01 Verschiedene Arbeiten. Eine Stützmauer hinter dem Vereinshaus wurde errichtet. Pflasterung hinter dem Gaskessel verlegt. Ein abschließbarer Raum für den Rasenmäher und Zubehör erstellt. Pflasterung zur Auffahrt zur Festwiese verlegt.

19.06.01 Mitteilung des Vorsitzenden. Der Vorsitzende teilt mit, dass er im Februar 2002 aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten niederlegen muss. Die Aufgaben eines Sicherheitsbeauftragten für das Schießen sowie die des Versicherungsansprechpartners könnte er weiter durchführen.

2002

26.02.02 – Neuwahl: 1. Vorsitzender. Klaus-Dieter Melchers wurde zum Vorsitzenden gewählt. Die stellvertretende Vorsitzende Erika Paulussen dankte Klaus Steinmann für seine 10 jährige Tätigkeit als Vorsitzender. In dieser Zeit hatte er mit großer Einsatzbereitschaft für den Verein viel geleistet. Er bleibt uns aber noch für bestimmte Tätigkeiten erhalten. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde Klaus Steinmann ein Geschenk überreicht. Mit viel Beifall wurde Klaus Steinmann verabschiedet. 05.03.02 Klaus Steinmann wurde zum Sicherheitsbeauftragten für unseren Schießturm bei den Schießveranstaltungen benannt.

16.04.02 Es wurde ein weiterer großer Informationskasten am Vereinshaus aufgestellt, der für Aushänge vom Stadtverband, unseren Nachbaranlagen oder sonstigen Informationen genutzt wird. Am Haupteingang zum Parkplatz wurde ein neuer Vereinsbriefkasten aufgehängt.

09.06.02 Der Vorsitzende der Stadt- und Bezirksverbandes der Kleingärtner Hans-Peter Leßmann bedankte sich recht herzlich bei uns für das hervorragende Engagement bei der Ausrichtung des Tag des Gartens. Unsere Anlage war eine hervorragende Kulisse für ein schönes und gelungenes Fest.

02.07.02 75jähriges Jubiläum. Erste Vorbesprechungen zu unserem 75 jährigen Jubiläum im Jahre 2004 wurden aufgenommen. Einige Mitglieder des Gesamtvorstandes haben sich zur Mitarbeit bei den Vorbereitungen bereit erklärt.

29.10.02 Bepflanzung Zaun Umgehungsstraße. An unserem Zaun zur Umgehungsstraße wurde von den Anliegern eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Die Heckenpflanzen wurden uns vom Grünflächenamt zur Verfügung gestellt.

2003

25.02.2003 Umbau der Herrentoilette im Vereinshaus. Der Umbau soll bis Ende April abgeschlossen sein. Der Sitztopf wird entfernt und damit mehr Platz für die Stehbecken gewonnen.

25.02.03 Tanzfläche vor dem Vereinshaus. Es erfolgt die Planung für unsere Tanzfläche. Schießturm. Im 5-jährigen Rhythmus wurde unser Schießturm begutachtet. 08.04.03 Tanzfläche. Die Tanzfläche wurde erstellt.

05.08.03 Sanierung des Hauptweges. Das Aufbringen von Dolomit-Brechsand ist trotz des sehr heißen Wetters von den betroffenen Gartenmitgliedern erfolgreich durchgeführt worden.

11.09.03 Im zweiten Halbjahr begannen wir verstärkt mit den Vorbereitungen für unser 75 jähriges Jubiläum im Jahre 2004. Die Arbeiten an der Festschrift und die Planungen für die Festwoche nehmen viel Zeit in Anspruch.